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Fasaneriestr. 14

Baustelle Fasaneriestraße 14

Zur Zeit wird ein Wohnblock auf einem freien Grundstück errichtet, das später, wenn es fertig ist, die Adresse Fasaneriestraße 14 erhalten wird. Wieder wird ein freies Stück von München zugebaut, weil der Wohnraum dringend benötigt wird. München ist eine begehrte Stadt, wegen der hohen Lebensqualität. Darum wollen so viele Menschen hierher ziehen. Aber was wird, wenn am Ende ganz München zugebaut ist? Wo bleibt dann die Lebensqualität? Diejenigen, die es sich leisten können, wenn dann wohl weiterziehen.

Weil ich von meinem Schlafzimmer aus einen wunderbaren Blick auf die Baustelle habe, möchte ich in einem Foto-Blog dokumentieren, wie dieses Stück München langsam zugebaut wird. Auch um zum Nachdenken anzuregen, ob das wirklich immer so weitergehen muss.

September 2002

Die Metallwarenhandlung Batliner wirkt wie ein unordentlicher Schrottplatz. Tatsächlich werden hier wertvolle und schwer zu beschaffende Metall-Legierungen gelagert und verkauft. Herr Batliner hatte wohl die chaotische Lagerhaltung erfunden, lange bevor sie in den großen Konzernen zum Einsatz kam.

Mai 2006

Das Dach war undicht geworden, wurde aber mit kreativ eingesetzten Hilfsmitteln abgedichtet.

Dezember 2009

Das Dach ist erneuert. Friedlich liegt die Metallwaren-Handlung eingezuckert unter einer dünnen Neuschneedecke.

April 2014

Nach dem Tod von Herrn Batliner wird die Handlung aufgelöst und die Lagerbestände werden verkauft.

August 2015

Die Gebäude sind abgerissen, die Pflanzen wurden entfernt, das Grundstück eingeebnet und mit einem Zaun geschützt, der aber sofort als Fläche für Schmierereien genutzt wird. Das Grundstück wartet auf Bebauung.

April 2017

Im Rahmen der Nachbarbeteiligung werden uns die Baupläne für den geplanten Wohnblock vorgelegt. Auf diese Gebäudefront werden wir schauen, wenn alles fertig ist.

Mai 2017

Die Wände der Gebäude im Hintergrund wurden farblich passend gestrichen (warum?). Nun ist auch das Grafitty verschwunden, welches die kahle Wand verziert hatte.

Juli 2017

Es geht los, die Baustellenfahrzeuge rücken an.

September 2017

Die Fundament-Reste müssen vom Grundstück entfernt werden, bevor mit dem Bau begonnen werden kann.

ab September 2017

Die 2-stöckige Tiefgarage wird von einer Bohrpfahlwand begrenzt. Sie bildet die Außenmauer des Gebäudes unter der Erde. Außerdem stützt sie die angrenzenden Gebäude ab. Es werden Löcher in die Erde gebohrt, die mit Beton ausgegossen werden. Als Führung für den Bohrer werden Buchsen betoniert (Bohrschablone). Hier sieht man, wie die Formen dafür verlegt werden.

ab September 2017

Die Formen werden von außen mit Beton umhüllt.

ab September 2017

Wenn der Beton ausgehärtet ist, können die Formen entfernt werden und die Bohr-Buchsen werden sichtbar.

10. Oktober 2017

Da war ein Stück Mauer im Weg. Weg damit!

12. Oktober 2017

Jetzt muss die Mauer ganz weg, es hat immer noch nicht gereicht.

13. Oktober 2017

Der Bohrer kommt.

13. Oktober 2017

Anprobe. Passt der Bohrer in die Buchse?

13. Oktober 2017

Immer 4 aufeinanderfolgende Buchsen werden farblich markiert. Wofür das gut ist, erfährt man später.

16. Oktober 2017

Ab heute wird gebohrt. Die Bohrtiefe entspricht der 2-stöckigen Tiefgarage. Es wird in jede vierte Buchse gebohrt, damit die Bohrlöcher stabil bleiben. Deswegen die farbigen Markierungen.
Zu den technischen Details gibt die Heilige Wikipedia Auskunft, siehe hier.

Später werden diese Armierungen (Bewehrungskörbe) in die Bohrlöcher gesteckt und mit Beton ausgegossen.

23. Oktober 2017

Es wird fleißig weiter gebohrt. Die linke Seite beim günen Gebäude scheint fertig zu sein, dort lagern jetzt die Bewehrungskörbe. Über Nacht ist auf die Mauer des grauen Gebäudes ein Graffity gesprüht worden.

Was das wohl sein soll? Vielleicht ein Elefant, der alles platt macht...

24. Oktober 2017

Hier sieht man, wie ein Bewehrungskorb direkt nach dem Bohren in das Bohrloch eingebracht wird.

8. November 2017

Die Bohraktivitäten gehen auf der rechten Seite weiter.

19. November 2017, Sonntag

Spätherbstliche Abendstimmung. Es ist Sonntag, die Baustelle ruht. Am Montag wird auf der Gehsteigseite weitergebohrt. Der Bauzaun wurde deshalb über den Gehsteig herausgezogen, Fußgänger müssen auf die andere Seite wechseln.

Stand: November 2017 | Impressum